Unsere Vision

Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Gemeinschaftseigentum

© fairWurzelt

Wir planen in Hannover ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt in Gemeinschaftseigentum, das bezahlbaren und flexiblen Wohnraum bietet. Ziel ist es, eine vielfältige, inklusive Gemeinschaft zu schaffen, die aktiv soziale und ökologische Werte lebt und andere einlädt und inspiriert.

© fairWurzelt

Das ist uns wichtig

  • Mehrgenerationen-Freundlichkeit
  • respektvolles, solidarisches Miteinander
  • finanzielle Tragfähigkeit
  • Haus als Gemeinschaftseigentum
  • Gemeinschaftsfläche(n) für Begegnung
  • Immobilie bleibt dem Markt entzogen
  • Nachhaltiger Umgang mit dem Ökosystem
  • Zugang zu Garten oder Balkon
  • Akzeptanz unterschiedlicher Ernährungskonzepte
  • Nichtraucher:innen-Präferenz

Diese Werte leiten uns

Gemeinschaft

Uns ist ein Leben in Gemeinschaft sehr wichtig. Deshalb pflegen wir unsere Gemeinschaft aktiv. Dabei respektieren wir, dass Bedürfnisse nach Privatheit und Gemeinschaft individuell verschieden sind.

Nachhaltigkeit & Enkeltauglichkeit

Wir gestalten unser Leben und unseren Raum mit Blick auf die kommenden Generationen nachhaltig – sowohl ökologisch als auch sozial.

Vielfalt & Offenheit

Wir leben Vielfalt und wissen, dass das auch Arbeit bedeutet. Wir begegnen einander respektvoll und empathisch, auf der Grundlage von Gleichwertigkeit. Unsere Gemeinschaft ist offen für neue Mitglieder, Perspektiven und Ideen. Wir sind bereit, uns auf Veränderungen einzulassen.

Verantwortung

Wir übernehmen Verantwortung für unsere Gemeinschaft, die Nachbarschaft und auch “über den Tellerrand hinaus”.

Unsere Ziele

Die folgenden Ziele des Projekts wurden bei einem Workshop im Kreis der Kerngruppe Anfang 2025 erarbeitet:

Gemeinschaftskonzept

Aktive Gemeinschaftspflege erfolgt durch regel
mäßige Treffen und Aktivitäten. Wir setzen auf selbstbestimmte Beiträge aller Mitglieder und eine konstruktive Konfliktlösung durch offene Kommunikation.

Wohnkonzept

Unser Wohnkonzept kombiniert private Rück
zugsräume mit Gemeinschaftsbereichen, die Austausch und Zusammenarbeit fördern.

Baukonzept

Wir berücksichtigen flexible Wohnbedürfnisse durch organisatorische und bauliche Maßnahmen. Die Immobilien werden energetisch saniert und barrierefrei gestaltet.

Eigentums-/Rechtsform

Geplant ist der Erwerb einer Immobilie in Hannover als Gemeinschaftseigentum. Dazu gründen wir eine Genossenschaft. Durch eine Erbbaurechtslösung soll das Projekt langfristig in Gemeinschafts
hand bleiben und dem Spekulationsmarkt entzogen werden. Ziel ist eine erschwingliche Mietstruktur, die unter der ortsüblichen Vergleichs
miete liegt.

Gewerbe-/Angebotskonzept

Wir haben das Ziel, soziale, kulturelle und ökolo
gische Projekte zu entwickeln, die den Austausch und die Zusammenarbeit mit der Nach
barschaft im Quartier fördern. Dabei sind wir offen für neue Mitglieder und Perspektiven und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, die andere einlädt und inspiriert.

Unsere Organi­sations­form

Die Selbstverwaltung einer Gruppe ist eine Herausforderung: Wie können kompetent Entscheidungen getroffen werden, die alle mittragen? Und das ohne ermüdende Sitzungsmarathons? Wie können Konflikte geklärt oder sogar vermieden werden?

Die Soziokratie fördert die gleichberechtigte Beteiligung aller Mitglieder. Jede Stimme wird gehört. Dies führt zu transparenteren und inklusiveren Entscheidungen und steigert die Motivation und Zufriedenheit. Dadurch werden Konflikte reduziert und die Zusammenarbeit gestärkt.

So viele Entscheidungen wie möglich werden in AGs ausgelagert. Nur Grundsatzentscheidungen trifft die gesamte Gruppe. Das bringt Tempo und Beteiligung zusammen.

Soziokratische Entscheidungen werden im Konsent getroffen. Es geht nicht darum, die perfekte Lösung für alle – also den Konsens – zu finden, sondern eine, mit der alle leben können:

Good enough for now, safe enough to try“ (John Buck, Soziokratie-Experte).

Schwerwiegende Einwände müssen sachlich begründet werden. Zusammen mit dem Einwandgebenden wird versucht die Beschlussvorlage so anzupassen, dass alle damit leben können. Ein Veto gibt es aber nicht.
Jede Entscheidung kann bei Bedarf revidiert werden.

In der Soziokratie wird üblicherweise mit einem Lenkungskreis und 3–4 AGs (bei Bedarf mit Untergruppen) gearbeitet.

Jede AG hat einen gemeinsam festgelegten Entscheidungs­spielraum. Aus dem Lenkungskreis ist jeweils ein Mitglied für eine AG zuständig und die AG wählt ein Mitglied aus den eigenen Reihen als Vertretung im Lenkungskreis. Alle Mitglieder zusammen bilden das Plenum.

Lass uns reden!
Hast du noch Fragen?

Dann melde dich bei uns.